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Wie oft ist Ihnen beim Malern schon Farbe daneben gegangen? Oder haben Sie mal versehentlich Türrahmen, Leisten und Steckdosen mit angemalt? Das ist nervig – aber vermeidbar. Zum Beispiel mit diesen neun simplen und dennoch hilfreichen Maler-Hacks.
Housefix hat einige clevere Maler-Tricks zusammengesucht, die das Malern nicht nur einfacher machen sondern auch ungewollte Ereignisse wie z.B. lte Farbkleckse, nervigen Farbgeruch oder verschmierte Arbeitsmaterialien verhindern

Die Neue Farbrolle vor Nutzung immer anfeuchten

Wenn man eine neue Farbrolle in die Farbe tunkt, bleibt oft kaum etwas an ihr haften. Das kann nicht passieren, wenn Sie die Rolle vorher anfeuchten. Auf diese Weise nimmt sie die Farbe besser auf. Aber Vorsicht: Die Rolle darf auf keinen Fall nass sein, denn sonst verdünnt die Farbe und deckt nicht mehr.

So vermeiden Sie Farbgeruch bei Malerarbeiten vermeiden

Streicht man ein Zimmer, muss man sich auf einen penetranten Farbgeruch in der Wohnung einstellen. Außer, man vermeidet ihn mit einem einfachen Trick. Unser Housefix Tip: Fügen Sie etwas flüssiges Backaroma oder flüssigen Vanilleextrakt in den Farbeimer dazu und vermischen Sie es gut. Die Farbe nimmt dann den Geruch an.

So bereiten Sie Neue Pinsel und Rollen für die Malerarbeiten vor

Bei ihrem ersten Einsatz können neue Pinsel Haare verlieren, die an der frisch gestrichenen Wand kleben bleiben. Ziehen Sie die Pinsel daher vor den Malarbeiten über Schleifpapier. Die losen Haare bleiben daran hängen. Ähnlich ist es bei Farbrollen: Sie können fusseln. Hier hilft aber kein Sandpapier, sondern eine einfache Fusselrolle

Richtig Abkleben und Alternativen dazu

Dass man Leisten, Türrahmen, Lichtschalter und Steckdosen abkleben muss, ist soweit bekannt. Viele benutzen dabei aber das falsche Kreppband. Bei tapezierten Wänden empfiehlt sich Tapetenkrepp – es lässt sich einfacher lösen. Bei Lackarbeiten sollte man auf Malerlackband zurückgreifen.

Ein Tipp: Damit das Klebeband auch wirklich vor ungewollter Farbe schützt, sollten Sie es mit einem Spachtel richtig festdrücken. Wenn das Klebeband nicht mit der Wand oder den Gegenständen abschließt, kann es passieren, dass Farbe darunter läuft.

Wer der Umwelt zuliebe auf Klebeband verzichten will, kann die zu schützenden Gegenstände auch mit Vaseline einreiben. Streicht man versehentlich drüber, lässt sich die Farbe zusammen mit der Vaseline einfach abwischen.

Beim Entfernen des Kreppbandes sollten Sie darauf achten, dass Sie es nicht gerade, sondern leicht angewinkelt abziehen. Wenn es sich nicht gut lösen lässt, können Sie es mit einem Föhn anwärmen – danach sollte es leichter abziehbar sein.

5. Abstreicher selbst basteln

Oft tunkt man den Pinsel zu übermotiviert in den Farbeimer, sodass sich zu viel Farbe an ihm befindet. Streift man den Pinsel am Rand der Dose ab, kann es nicht nur spritzen. Die Farbe kann auch am Rand herunterlaufen und den Untergrund verschmutzen. Hierfür gibt es einen ganz einfachen Hack: Spannen Sie ein Gummiband um die Farbdose herum, sodass es über der Öffnung spannt. Dort können Sie den Pinsel jetzt problemlos abstreifen, ohne, dass Farbe daneben geht.

6. Farbwanne ausrüsten

Befüllt man die Farbwanne mit Farbe, muss sie danach gründlich ausgespült werden – und auch dann bleiben oft genug Farbreste kleben. Dem kann man vorbeugen, indem man die Wanne mit Folie (eine alte Plastiktüte oder Ähnliches) auslegt. Nach den Malarbeiten kann man die Folie einfach herausnehmen und entsorgen.

7. Malerrollen richtig aufbewahren

Malerrollen sind sperrig und ziehen aufgrund ihrer weichen Oberfläche gerne Flusen und Dreck an. Es gibt zwei einfache Möglichkeiten sie aufzubewahren und so für ihren nächsten Einsatz vor Schmutz zu schützen. Entweder können Sie die Rolle in eine Tüte wickeln und anschließend in eine leere Chipsdose stecken. Andernfalls können Sie auch einfach ein altes T-Shirt um die Rolle wickeln und dieses mit Gummis fixieren.

8. Pinsel richtig reinigen

Vor allem nach Malarbeiten mit Öl werden die benutzten Pinsel oft in ein Glas mit entsprechendem Reinigungsmittel gestellt. Das Problem dabei: Wenn der Pinsel über einen längeren Zeitraum auf seinen Borsten steht, verbiegen sich diese oder brechen sogar ab. Das können Sie einfach umgehen, indem Sie den Pinsel mit Foldback-Klammern über dem Glasrand befestigen. Befestigen Sie die Klammern am Stiel des Pinsels und legen die Klammern dann einfach auf dem Rand des Glases ab. Dann schwebt er quasi in der Flüssigkeit und die Borsten werden nicht belastet.

Sollten Sie einen Pinsel mit eingetrockneter Farbe reinigen wollen, empfiehlt sich der folgende Hack: Füllen Sie warmes Wasser in eine Schüssel oder eine Wanne (je nach Größe des Pinsels) und legen Sie ein Trocknertuch in die Mitte. Jetzt positionieren Sie den Pinsel auf dem Tuch und warten eine Weile. Sie werden sehen, dass das Tuch mit der Zeit die Farbe annimmt und der Pinsel gereinigt wird.

9. Schwamm statt Rolle

Wenn Sie mal keine Rolle zur Hand haben, die Wand aber unbedingt streichen wollen, kann auch ein Spülschwamm für Ersatz sorgen. Tunken Sie die raue Seite des Schwamms in die Farbe und bringen Sie sie wie gewohnt an. Aber Achtung: Aufgrund der Beschaffenheit des Schwamms fällt das Farbergebnis nicht richtig deckend aus. Allerdings sorgen Sie für einen coolen DIY-Wisch-Effekt.

Welcher Pinsel für welchen Zweck?

Wenn Sie in Erfahrung bringen möchten, welcher Pinsel für welchen Zweck die korrekte Verwendung findet, dann lesen Sie bitte unseren aktuellen Blog Beitrag zum Thema – Der richtige Pinsel, für den richtigen Zweck